Umzugskostenpauschalen sind passé




In vielen Wohnungseigentümergemeinschaften wurden in der Vergangenheit Umzugskostenpauschalen beschlossen.


Das neue WEG (gültig ab 01.12.2020) nimmt den Wohnungseigentümern nun die Möglichkeit solche Pauschalen zu erheben.


Begründet wird dies zum einen damit, dass es sich bei Ein- und Auszügen um einen elementaren Gebrauch des Gemeinschaftseigentums handelt und zum anderen diese Pauschale eine Art pauschalen Schadensersatz darstellen – unabhängig davon, ob ein Schaden entstanden ist oder nicht.


Bereits in der Vergangenheit erhobene Umzugskostenpauschalen sind nicht zurück zu erstatten – denn bis zum 30.11.2020 war es rechtlich zulässig diese zu erheben.


Gib es eine Lösung?

Die einzige Möglichkeit Mehraufwendungen, z. B. für ein vorzeitiges Renovieren des Hausflures, geltend zu machen, besteht darin, Schadensersatz vom Verursacher des Schadens zu verlangen.


Der Aufwand hierzu ist einerseits erheblich – Kontrolle und Dokumentation vor und nach dem Umzug. Andererseits auch streitanfällig - was weitere Kosten auslösen könnte, wenn der Rechtsweg beschritten werden müsste. Zu bedenken ist ebenfalls die (zwischenmenschliche) Störung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens in einem solchen Falle.



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